Fritz-Walter-Medaille in Bronze für FCC-Eigengewächs Feli Sträßer

14.09.2026

Aus Jena in den Kreis der besten Nachwuchsspielerinnen Deutschlands: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Felicia Sträßer mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze ausgezeichnet. Die ehemalige Spielerin des FC Carl Zeiss Jena gehört damit zu den zwölf herausragenden Nachwuchsspieler*innen, die für ihre Leistungen in der Saison 2025/2026 geehrt werden. Sträßer erhält die Auszeichnung als eine der besten deutschen U19-Spielerinnen des Jahrgangs 2007.

Für Felicia Sträßer ist die Ehrung eine besondere Auszeichnung – und zugleich ein weiterer Höhepunkt auf einem außergewöhnlichen Weg, der beim FC Carl Zeiss Jena seinen Anfang nahm. Die in Jena geborene Defensivspielerin durchlief die Nachwuchsmannschaften des FCC und schaffte bereits im Alter von 15 Jahren den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft. Ihr Pflichtspieldebüt feierte sie am 17. Dezember 2023 gegen die TSG Hoffenheim II, nur einen Tag nach ihrem 16. Geburtstag.

Bis zu ihrem Wechsel im Sommer 2026 absolvierte Sträßer insgesamt 52 Pflichtspiele für den FC Carl Zeiss Jena. Dabei schrieb sie schon früh FCC-Geschichte. Unvergessen bleibt insbesondere der 26. Mai 2024: Im Aufstiegsspiel erzielte die damals erst 16-Jährige in der 84. Minute das entscheidende Tor. Einen Freistoß von Nicole Woldmann köpfte Sträßer mit dem Rücken zum Tor ins Netz und brachte den FCC damit auf die entscheidende Spur zum Aufstieg in die 1. Frauen-Bundesliga.

Auch in der Saison 2025/2026 erlebte Sträßer an den Kernbergen eine besondere Spielzeit. Gemeinsam mit der Mannschaft zog sie bis ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Dort musste sich Jena nach 120 umkämpften Minuten erst im Elfmeterschießen dem VfL Wolfsburg mit 4:5 geschlagen geben.

„Wir sind unglaublich stolz auf Feli und diese besondere Auszeichnung. Das ist ein großartiges Zeichen für ihre Entwicklung, ihre Qualität und vor allem auch für ihren Charakter. Wir freuen uns sehr, dass wir sie auf ihrem Weg ein Stück begleiten durften, und sind gespannt auf alles, was noch vor ihr liegt“, sagt Florian Kästner, der Felicia beim FCC trainierte und in die erste Mannschaft hochzog.

Die Verbindung zwischen dem FC Carl Zeiss Jena reicht dabei weit über ihre eigene Spielerinnenkarriere hinaus. Sie ist ein echtes Jenaer Fußballkind – und ihre Familie ist seit Generationen eng mit dem FCC verbunden. Ihr Vater Carsten Sträßer absolvierte mehr als 100 Pflichtspiele für den FC Carl Zeiss Jena. Auch ihr Großvater Ralf Sträßer, der zudem DDR-Nationalspieler war, trug insgesamt 51-mal das Trikot des FCC. 

Auch auf internationaler Bühne konnte Sträßer zuletzt auf sich aufmerksam machen. Mit der deutschen U19-Nationalmannschaft erreichte sie im Sommer das Finale der Europameisterschaft und kehrte als Vize-Europameisterin nach Deutschland zurück.

Mit der Fritz-Walter-Medaille würdigt der DFB seit 2005 herausragende Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler. Neben den sportlichen Leistungen fließen dabei auch Persönlichkeit, Teamgeist, Lernbereitschaft und das Auftreten auf und neben dem Platz in die Bewertung ein.

Für Feli Sträßer ist die Bronzemedaille damit eine weitere besondere Station auf einem Weg, der in Jena begann und noch lange nicht beendet sein dürfte.

Der FC Carl Zeiss Jena gratuliert Feli Sträßer herzlich zur Fritz-Walter-Medaille und wünscht ihr für ihren weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg! 

Fritz-Walter-Medaille in Bronze für FCC-Eigengewächs Feli Sträßer

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